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B 500 - Michaelstunnel Baden-Baden

Nachrüstung der Tunneltechnik und der Sicherheitseinrichtungen


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Daten

Länge der Fluchtstollen:

591 m und 297 m

Separate Fluchttreppenhäuser: 

1 x Fremersbergstraße
1 x Gönneranlage 

Erneuerung der Zwischendecke:

1.765 m


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Notwendigkeit der Baumaßnahme

Mit der Einführung der aktualisierten Richtlinien für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln (RABT) im April 2006 wurden die Anforderungen an die sicherheitsrelevanten Ausstattungen von Tunnelbauwerken zum Teil erheblich erhöht. Unter anderem sind in Tunneln mit einer Länge von > 400 m Flucht- u. Rettungswege zu berücksichtigen. Für den 2.539,5 m langen einröhrigen Michaelstunnel, der den damaligen Richtlinien entsprechend, mit fünf Notausgängen geplant und gebaut wurde, bedeutet das, dass Notausgänge sowie Flucht- und Rettungswege nachzurüsten sind.

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Verlängerung der bestehenden Fluchtstollen

Der Rettungsstollen Nord wird um 591 m und der Rettungsstollen Mitte um 297 m verlängert. Dadurch können drei weitere Notausgänge geschaffen werden. Gemäß RABT sollen die Abstände zwischen den Notausgängen < 300 m betragen.

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Neubau von Fluchttreppenhäusern

Um die Vorgaben der RABT einzuhalten, müssen noch zwei Fluchttreppenhäuser, eines im Bereich der Gönneranlage und eines in der Fremersbergstraße, gebaut werden.

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Erneuerung der Zwischendecke

Aus statischen Gründen muss die alte Zwischendecke abgebrochen werden und eine neue Zwischendecke eingebaut werden.
Die Zwischendecke bildet u.a. den Kanal für die Absaugung der Rauchgase im Brandfall.

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Geologische Verhältnisse

Bei der Fluchtstollenerweiterung Nord werden überwiegend Granite durchfahren.

Bei der Fluchtstollenerweiterung Mitte wird im Wechsel Augengneis und Glimmerschiefer durchfahren.

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Querschnitt

Der Querschnitt des Fluchtstollens wird im Wesentlichen durch das freizuhaltende Lichtraumprofil, die Geologie des zu durchfahrenden Gebirges sowie die Randbedingungen des Vortriebs bestimmt.

Gemäß RABT sind Fluchtstollen Bauwerke, die begehbar sind. Sie sollen normalerweise Querschnittsabmessungen von 2,25 m x 2,25 m haben.

Für den Michaelstunnel wurde ein Querschnitt mit ca. 12,6 m² Ausbruchfläche gewählt. Dies entspricht einem Lichtraumprofil von 2,25 x 2,25 m.

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Konstruktion

Der Stollen wird als zweischalige Konstruktion ausgeführt. Aufgrund der geologischen Verhältnisse wird der Stollen mit flacher Sohle ausgeführt.

Die Außenschale besteht aus bewehrtem Spritzbeton mit einer Dicke von 7 bis 20 cm.Die Innenschale ebenfalls aus bewehrtem Spritzbeton wird mit einer Dicke von 10 cm hergestellt.

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Vortrieb

Der Ausbruch des Stollens erfolgt im Sprengvortrieb.

Der Sicherungsverbau wird jeweils den beim Ausbruch angetroffenen Gebirgsverhältnissen angepasst und entsprechend dimensioniert. Der Verbau besteht aus einer Kombination von Spritzbeton, Betonstahlmatten, Stahlbögen, Ankern und Spießen, welche hinsichtlich ihrer Anzahl oder Einbaudicke bzw. ihrem Einbaugewicht variiert werden.

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Weitere Informationen

Regierungspräsidium Karlsruhe antwortet auf häufig gestellte Fragen (PDF, 25 KB)

Verkehrsumleitungskonzept der Stadt Baden-Baden


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Nordportal des Michaelstunnels 

Nordportal

Sprungmarke Weitere Informationen

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Letzte Änderung: 28.07.2011