|
Pressemitteilung
06.07.2012
A 5: Bauarbeiten im Bereich des Autobahnkreuzes Heidelberg
Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden die Fahrbahndecken auf der A 5 im Bereich des Autobahnkreuzes Heidelberg in Fahrtrichtung Karlsruhe auf einer Länge von 1,5 Kilometer erneuert. Parallel dazu werden an zwei Brückenbauwerken in diesem Streckenabschnitt dringend erforderliche Sanierungsarbeiten durchgeführt. Die Kosten der Baumaßnahmen belaufen sich auf rund 2,9 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
Derzeit werden die vorbereitenden Arbeiten wie die Baustelleneinrichtung, das Herstellen von Mittelstreifenüberfahrten sowie der Aufbau der Verkehrsicherung durchgeführt.
Ab Donnerstag, 12.07.2012, bis voraussichtlich Samstag, 08.09.2012, wird die Fahrbahn in Richtung Karlsruhe während der Hauptarbeiten voll gesperrt. Der Verkehr wird komplett auf die Richtungsfahrbahn Frankfurt gelegt, so dass je Fahrtrichtung zwei in der Breite eingeschränkte Fahrstreifen zur Verfügung stehen (sogenannte 4+0 Verkehrsführung).
Aufgrund des schlechten Zustandes der Fahrbahnbefestigung, welche überwiegend noch aus den 60er-Jahren stammt, wird die bestehende Asphalt- und Betonfahrbahn abgebrochen und in Gussasphaltbauweise erneuert. Im Zuge der Maßnahme werden an beiden Brücken die Sicherheitseinrichtungen wie Schutzplanken und Betonschutzwände auf den Stand der Technik gebracht und somit eine Dauerhaftigkeit und Erhöhung der Verkehrssicherheit erreicht.
Während der Bauzeit muss mit Verkehrsbehinderungen und Staubildungen gerechnet werden. Um die Verkehrsbeeinträchtigungen auf ein unumgängliches Maß zu begrenzen, werden die Arbeiten mit verlängerten Tagesschichten durchgeführt.
Um Verkehrsunfällen an den Stauenden entgegen zu wirken, werden während der Baumaßnahme in beiden Fahrtrichtungen mobile Stauwarnanlagen installiert. Die Stauwarnanlage besteht aus mehreren Messquerschnitten, die den Verkehr automatisch erfassen und bewerten.
In Abhängigkeit der gemessenen Geschwindigkeiten sind die drei Anzeigequerschnitte je Fahrbahnrichtung entweder deaktiviert, das heißt, es erfolgt keine Anzeige, oder es wird das Verkehrszeichen „Gefahrstelle“ mit dem Zusatzwort „Staugefahr“ oder das Verkehrszeichen „Stau“ mit dem Zusatzwort „Stau“ angezeigt.
Für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Karlsruhe die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

|
|