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05.02.2010
Deutsch-Französischer Ministerrat stellt sich hinter die Trinationale Metropolregion Oberrhein
Die Trinationale Metropolregion Oberrhein als Modell der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in Europa steht als Musterbeispiel für das zusammenwachsende Europa auch auf der Agenda von Frankreichs Präsident Sarkozy und Bundeskanzlerin Merkel: Beim deutsch-französischen Ministerrat in Paris am Donnerstag, den 04.02.2010 wurde das auch aus Sicht der europäischen Kommission wegweisende Vorhaben, welches alle Akteure aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft einbindet, als zukunftsweisendes Projekt gesehen. Die Regierungen haben daher in ihrer Agenda 2020 festgehalten, Städtepartnerschaften und die Zusammenarbeit der Kommunalverwaltungen zu fördern und in diesem Zusammenhang die Metropolregion Oberrhein als Modell der europäischen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu unterstützen. „Mit dieser Anerkennung auf Regierungsebene fühlen wir unseren Weg bestätigt, die Grenzregion am Oberrhein im weltweiten Wettbewerb in wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Hinsicht ganz vorne zu positionieren“, kommentierte Regierungspräsident Julian Würtenberger mit Genugtuung diese binationale Wertschätzung auf höchster politischer Ebene und verwies darauf, dass insbesondere die junge Generation von dieser neuen Qualität der Zusammenarbeit profitiert.
Erstmals nach Bildung der neuen Regierung und dem Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages waren gestern die deutsche und die französische Regierung in Paris zusammengekommen und unterstrichen damit erneut die Bereitschaft zur engen Zusammenarbeit. Dabei wurden die Leitlinien der deutsch-französischen Zusammenarbeit für die nächsten zehn Jahre definiert. Die neue „Deutsch-Französische Agenda 2020“ enthält Ziele und Projekte zu Wirtschaft und Finanzen, Energie und Klima, Innovation, Forschung, Außen- und Innenpolitik sowie Annäherung der Bürger beider Länder, Festigung des deutsch-französischen Kulturraums und neuen Wegen einer institutionellen Zusammenarbeit.
gez. Joachim Müller-Bremberger

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