Wir über uns
Um beispielhafte Leistungen von ehrenamtlich tätigen Heimatforscherinnen und Heimatforschern zu würdigen und ihnen die verdiente öffentliche Anerkennung zuteil werden zu lassen, wird seit 1981 jährlich der Landespreis für Heimatforschung Baden-Württemberg vergeben. Der 30. Landespreis für Heimatforschung, gestiftet vom Land Baden-Württemberg, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und vom Landesausschuss für Heimatpflege Baden-Württemberg, wird am 24. November 2011 in Bühl/Baden verliehen.
Weitere Informationen zu den Heimattagen in Bühl:

Der Heimatpreis - auch ein Preis für die Jugend!
Aus Anlass des 50. Geburtstages von Baden-Württemberg wurde von den Stiftern des Preises (dem Land Baden-Württemberg - Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und dem Landesausschuss für Heimatpflege Baden-Württemberg) zusätzlich ein Schülerpreis gestiftet, neben dem begehrten Jugendförderpreis.
Seit der Übernahme des Landespreises für Heimatforschung durch das Kultusministerium im Jahre 2000 sind mittlerweile ein Viertel bis ein Drittel aller Bewerber Jugendliche/Schüler.
Der Landespreis für Heimatforschung stellt eine sinnvolle Ausführung der neuen Bildungsstandards dar, in denen "Heimat"-"Europa"-"Welt" ganzheitlich gesehen werden. In den Einsendungen werden heimatliche Spuren gesucht, entdeckt, gestaltet bzw. verändert. Ausgehend von den kulturellen Wurzeln der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler wird eine Auseinandersetzung mit der eigenen Heimat sowie der Heimat anderer vollzogen. Schüler lernen den eigenen Ort als Lebens-, Wohn-, Lern-, Sozial- und Spielort kennen, indem sie diesen in schriftlichen Beiträgen wie besonders in multimedialen Werken erkunden und interaktiv gestalten. Sie entwickeln dadurch eine reflektierte Wahrnehmung des eigenen Heimatgefühls; ein gestärktes Selbstbild. Sie lernen den eigenen Heimatraum (die eigene Lebenswelt) kennen. "Heimat" vermittelt Beständigkeit, Geborgenheit, ein Zuhause, einen Zufluchtspunkt, eine Orientierungshilfe in einer globalisierten Welt. "Heimat" zu spüren, seine Wurzeln zu kennen, bedeutet seine Identität zu finden.
Kultusministerin Dr. Annette Schavan forderte anlässlich der Heimattage 2004 in Weingarten:
"Wer seine eigene Heimat liebt und pflegt, der ist auch offen für Begegnungen mit ausländischen Nationen und fremden Ländern."
Weitere Informationen
"Heimat" - auch ein Begriff der heutigen Jugend
Aus dem Werk der Hauptpreisträgerinnen 2004 (25 und 26 Jahre alt!):
"Gerade unsere Generation setzt sich mit Heimat auseinander. Wir werden immer wieder mit der Situation konfrontiert werden, dass man eine eventuell neu gefundene Heimat wieder verlassen muss."
Die jungen Hauptpreisträger-Forscherinnen stellten ihre Forschungsergebnisse gegen jene Autoren, die "Heimat" als "verflossen" ansehen in einem Zeitalter der globalen "nervösen Mobilität" - ihre Realität ist eine andere: "wir suchen nach Heimat, als eine Reaktion auf die Zunahme an Mobilität und Flexibilität" des ständigen Abschiednehmens, Unterwegs-Seins, des Nicht-Zuhause-Seins.
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