Fachangestellte/Fachangestellter für Bäderbetriebe
Berufsbild
Fachangestellte für Bäderbetriebe üben Tätigkeiten im Bäder- und Freizeitbereich aus.
Zu ihren Aufgaben gehören die Beaufsichtigung des gesamten Badebetriebes, der Sanitäts- und Rettungsdienst und die Betreuung von Badegästen. Erteilen von Schwimmunterricht, die Besucherbetreuung, die Pflege und Wartung der technischen Anlagen und die ständige Kontrolle und Garantie der Wasserqualität gehören zu ihrem Verantwortungsgebiet.
Im Bereich der Bäderverwaltung werden Abrechnungen und Statistiken erstellt und Öffentlichkeitsarbeit geleistet. Aufgaben im zugehörigen Berichts- und Haushaltswesen werden unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Erfordernisse erledigt.
Aufgabenbereiche sind z.B.:
- Beaufsichtigen des Badebetriebes
- Schwimmen
- Einleiten und Ausüben von Wasserrettungsmaßnahmen
- Durchführen von Erster Hilfe und Wiederbelebungsmaßnahmen
- Messen physikalischer und chemischer Größen
- Kontrollieren und Sichern des technischen Betriebsablaufes
- Pflegen und Warten bäder- und freizeittechnischer Einrichtungen
- Verwaltungsarbeiten im Bad
- Öffentlichkeitsarbeit.
Der Berufsschulunterricht wird in den Fächern
- Retten und Schwimmen
- Badebetrieb
- Bädertechnik
- Technologiepraktikum
- Computeranwendung
erteilt.
Voraussetzungen
Ein schulischer Abschluss als Voraussetzung zur Berufsausbildung ist nicht vorgeschrieben, ein Hauptschulabschluss wird jedoch dringend empfohlen.
Ausbildungsdauer
Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre.
Sie kann bei Realschulabgängern um ein halbes Jahr, bei Abiturienten um ein ganzes Jahr verkürzt werden.
Ausbildungsstätten
Bewerbungen sind unmittelbar an Städte oder Gemeinden oder private Bäderbetriebe zu richten.
Formulare (berufsspezifisch)
Rechtliche Grundlagen / Infomaterial (berufsspezifisch)

|
Kontakt
Frau Grumer
Regierungspräsidium
76247 Karlsruhe
Tel.: 0721/926-3215
Fax: 0721/93340212
EMail: Magdalena.Grumer@rpk.bwl.de
|